Autel Alpha mit Tracer Air im Flug über bewaldeten Hügeln
Lösung · Ortung von Drohnenpiloten

Autel Alpha Tracer

Den Piloten finden, nicht nur die Drohne

Viele Drohnen senden weder Drone ID noch Remote ID, ihre Piloten bleiben unsichtbar. Der Autel Alpha Tracer schließt diese Lücke: Ein hochpräziser Funkpeiler an der Alpha peilt das Signal der fremden Fernsteuerung aus der Luft horizontal wie vertikal an, grenzt mögliche Standorte ein und zeigt sie auf der Karte. Mit Kamera und KI-Erkennung findet das Team den Piloten, auch bei Funkstörungen und ohne GNSS.

Detektionsreichweite
3 km
Ziele gleichzeitig
bis 6
Peilgenauigkeit
3°
Flugzeit mit Tracer
33 min
Vorstellung

Wer fliegt da? Die Herausforderung

Unerlaubte Drohnen gefährden Flugbetrieb, öffentliche Sicherheit und kritische Infrastruktur. Radar und Kameras sehen die Drohne, aber nicht den Menschen, der sie steuert.

01

Fremde Drohnen im Luftraum

Unerlaubte Drohnen fliegen in gesperrte Bereiche und gefährden Flugsicherheit, öffentliche Sicherheit und kritische Infrastruktur.

02

Tarnen statt senden

Viele Piloten wechseln Frequenzen oder schalten GNSS ab, um nicht verfolgt zu werden. Radar und Kameras finden sie dann nur schwer.

03

Schwer zu fassen, schwer zu beweisen

Nach einem Absturz verschwindet der Pilot oft, die Drohne selbst verrät nicht, wer sie geflogen hat. Ohne Live-Ortung fehlen Beweise.

04

Störsender am Boden

Kleine, versteckte Störsender beeinträchtigen den Drohnenbetrieb erheblich und sind schwer aufzuspüren.

Autel Alpha mit montiertem Tracer Air und Fusion-4TH-Gimbal

Die Lösung

Die Alpha trägt den Funkpeiler Tracer Air und peilt die Fernsteuerung aus der Luft an, horizontal und vertikal. Mögliche Standorte erscheinen als Zielbereiche auf der Karte. Mit dem Zoom- und Wärmebild des Fusion 4TH und der KI-Erkennung sucht das Team die Bereiche gezielt ab. Funkstörfest und mit visueller Navigation ohne GNSS bleibt die Alpha auch in schwierigem Funkumfeld stabil in der Luft.

Nutzen

Was der Tracer bringt

Mehr Reichweite, breitere Erkennung

  • Erkennt Drohnen der weltweit führenden Hersteller
  • 3 km Reichweite für die Flächensuche
  • Findet versteckte Störsender im Drohnen-Frequenzband

Mehr öffentliche Sicherheit

  • Deutlich höhere Chance, Piloten zu finden
  • Weniger illegale Flüge in sensiblen Bereichen
  • Geringeres Risiko für Zwischenfälle im Luftraum

Bessere Werkzeuge für Einsatzkräfte

  • Piloten früh finden und Flucht verhindern
  • Schnelle, gezielte Maßnahmen
  • Störsender erkennen und den eigenen Einsatz schützen
Ablauf

In vier Schritten zum Piloten

So läuft ein Einsatz mit dem Alpha Tracer: vom Start bis zur geteilten Position des Piloten.

Die Alpha startet mit dem Funkpeiler Tracer Air an Bord.

In der App

Pilotenortung per Knopfdruck

  • Rundum-Erkennung

    Mit aktivierter Pilotenortung schaltet Tracer Air den Scan ein. Die Alpha schwebt und dreht sich 360°, erkannte Zielbereiche erscheinen rot auf der Karte.

  • Ziel anfliegen

    Ein Tipp auf einen Zielbereich genügt: Die Alpha fliegt ihn automatisch an und geht in die beste Beobachtungsposition, im Winkel von 45° zum Ziel.

  • Bis zu sechs Ziele

    Tracer Air erfasst und zeigt bis zu sechs Signalquellen gleichzeitig. Je näher die Alpha kommt, desto kleiner wird der Verdachtsbereich.

Der komplette Ablauf in der App

Bildschirmaufnahme des Controllers: Start, Rundum-Scan, Zielbereiche, Annäherung und Ortung.

Funkpeiler

Tracer Air

Der Funkpeiler empfängt und analysiert die Funksignale der meisten Drohnenmodelle und ortet den Piloten schnell und genau, ohne den Funkverkehr im Erfassungsbereich zu stören.

Funkpeiler Tracer Air
Frequenzbänder
2,4 / 5,2 / 5,8 GHz
Ziele gleichzeitig
bis zu 6
Peilgenauigkeit
3°
Aktualisierung
1 Hz
Erfolgsquote
≥ 99 %
Schutzart
IP65
Gewicht
745 g (808 g mit Halter)
Maße
130 × 120 × 68 mm
Leistungsaufnahme
20 W
Temperatur
-20 bis 50 °C

Tracer Air belegt einen P-Port der Alpha und wird mit dem Gimbal Fusion 4TH betrieben. Ohne Tracer Air lässt sich wieder der Gimbal DG-L35T montieren.

System

Die Komponenten

Der Alpha Tracer besteht aus vier abgestimmten Bausteinen.

Autel Alpha mit Tracer Air von vorn

Autel Alpha

KI-Zielerkennung und -Positionierung, Hinderniserkennung ohne tote Winkel, hochgenaue visuelle Navigation, 15 km Übertragung.

Funkpeiler Tracer Air

Tracer Air

Ortung von Piloten und Störquellen, 3 km Detektionsreichweite, bis zu sechs Ziele gleichzeitig.

Gimbal Fusion 4TH von vorn

Gimbal Fusion 4TH

48 MP Zoom mit bis zu 160-fachem Hybridzoom, Wärmebild 640 × 512, Laser-Entfernungsmesser bis 1200 m.

Autel Smart Controller V3

Autel Smart Controller V3

Bis 2000 nit hell, rund 4 Stunden Laufzeit, 128 GB interner Speicher, mehrere Ausgänge.

Galerie

Der Alpha Tracer im Detail

Videos

Auspacken und Einsatz

Alpha Tracer auspacken

Vom Koffer bis zum flugbereiten System: Fluggerät, Tracer Air, Gimbal, Akkus und Controller.

5:26
Lieferumfang

Was im Koffer ist

Lieferumfang des Alpha Tracer mit Koffer, Fluggerät, Controller und Zubehör
  • Fluggerät Autel Alpha, inkl. 4 Propeller
  • Funkpeiler Tracer Air, montiert, mit Verbindungskabel
  • Gimbal Fusion 4TH, inkl. 128-GB-microSD
  • 2 Smart-Akkus
  • Smart Controller mit 2 Steuerknüppeln und 2 Antennen
  • Akku-Ladegerät mit Netzkabel, Controller-Ladegerät
  • USB-C-Kabel (C auf C, C auf A)
  • Ersatzpropeller (2 CW, 2 CCW), Schrauben, Propellerhüllen
  • Ersatz-Steuerknüppel, Umhängeband, Controller-Abdeckung
  • 6 Dämpfer, Pinsel, Blasebalg, Gimbal-Abdeckungen, 2 Schraubendreher
  • Kurzanleitung und Bedienungsanleitung

Alles im robusten Transportkoffer. Angaben laut Packliste von Autel Robotics.

Technische Daten

Vollständige Spezifikationen

Werte laut Herstellerangaben von Autel Robotics (One-Sheet und Bedienungsanleitung).

Fluggerät +
Leergewicht
5478 g (mit Akku und Propellern, ohne Tracer Air und Gimbal)
Gewicht
6630 g (mit Akku, Gimbal, Propellern und Tracer Air)
Max. Startmasse (MTOM)
8400 g
Maße
1205 × 980 × 278 mm (ausgeklappt, mit Propellern); 455 × 263 × 248 mm (gefaltet)
Max. Flugzeit (windstill, 10,5 m/s)
40 min ohne Tracer Air, 33 min mit Tracer Air
Max. Reichweite
30 km (Carbon-Propeller), 27,5 km (Spritzguss-Propeller)
Max. Windwiderstand
12 m/s
Max. Einsatzhöhe über NN
4500 m
Schutzart
IP55
GNSS
GPS, Galileo, BeiDou, GLONASS
Frequenzen
900 MHz, 2,4 GHz, 5,2 GHz, 5,8 GHz
Betriebstemperatur
-20 bis 50 °C
Funkpeiler Tracer Air +
Maße
130 × 120 × 68 mm (ohne Halter)
Gewicht
745 g (ohne Halter), 808 g (mit Halter)
Frequenzbänder
2,4 / 5,2 / 5,8 GHz
Ziele gleichzeitig
bis zu 6 Signalquellen
Peilgenauigkeit
3°
Aktualisierung
1 Hz
Erfolgsquote
≥ 99 %
Leistungsaufnahme
20 W
Schutzart
IP65
Betriebstemperatur
-20 bis 50 °C
Gimbal Fusion 4TH +
Maße / Gewicht
148,1 × 82 × 87,6 mm, 344 g
Schutzart
IP43
Zoomkamera
1/2-Zoll-CMOS, 48 MP, 11,8 bis 43,3 mm (KB 64 bis 234 mm), f/2.8 bis f/4.8, 3,7-fach optisch, 59,2-fach digital, 3840 × 2160 bei 30 fps
Weitwinkelkamera
1/2-Zoll-CMOS, 48 MP, DFOV 84°, 24 mm KB, f/2.8, Nachtmodus bis ISO 320000 (Video), 4000 × 3000 bei 30 fps
Wärmebildkamera
Ungekühltes VOx-Mikrobolometer, 640 × 512, 9,1 mm, f/1.0, FOV 61°, ≤ 50 mK, 8 bis 14 µm
Temperaturmessung
-20 bis 150 °C (High Gain), 0 bis 550 °C (Low Gain), ±2 °C bzw. ±2 % (größerer Wert)
Laser-Entfernungsmesser
905 nm, 5 bis 1200 m, ±(1 m + 0,15 % × D)
Häufige Fragen

Fragen zum Autel Alpha Tracer

Was macht der Autel Alpha Tracer? +

Er findet Drohnenpiloten: Der Funkpeiler Tracer Air an der Alpha peilt das Signal der fremden Fernsteuerung aus der Luft an, grenzt mögliche Standorte ein und zeigt sie auf der Karte.

Funktioniert die Ortung auch ohne Remote ID? +

Ja. Der Tracer ist gerade für Drohnen gedacht, die weder Drone ID noch Remote ID senden.

Wie weit reicht der Tracer Air? +

Die Reichweite für die Flächensuche beträgt 3 km. Tracer Air erfasst bis zu sechs Signalquellen gleichzeitig auf 2,4, 5,2 und 5,8 GHz.

Wie läuft ein Einsatz ab? +

Die Alpha startet mit Tracer Air, sucht große Flächen ab und dreht sich beim Rundum-Scan 360°. Bei einem Treffer fliegt sie den Zielbereich automatisch an, der mögliche Standort wird enger, und die Position des Piloten wird mit dem Team geteilt.

Findet der Tracer auch Störsender? +

Ja, Tracer Air ortet neben Piloten auch Störquellen im Drohnen-Frequenzband.

Welchen Gimbal nutzt die Alpha mit dem Tracer? +

Tracer Air belegt einen P-Port der Alpha und wird mit dem Gimbal Fusion 4TH betrieben. Ohne Tracer Air lässt sich wieder der Gimbal DG-L35T montieren.

Mission Briefing

Alpha Tracer für Ihre Einheit?

Wir prüfen Einsatzprofil, Lage und Compliance und stellen die passende Konfiguration zusammen, von der Alpha mit Tracer Air bis zur Einbindung in Ihre Drohnenabwehr.

Die Pilotenortung richtet sich an Behörden und Betreiber mit entsprechender Befugnis. Einsatz nur im Rahmen der geltenden Funk- und Datenschutzvorschriften. Spezifikationen, Abbildungen und Videos: Autel Robotics.